Rehabilitation nach Covid-19

Long-COVID, Post-COVID

Eine Frau, die eine medizinische Maske abnimmt.

Im Folgenden finden Sie verschiedene Informationsquellen zur Rehabilitation von Patientinnen und Patienten mit Long-COVID/Post-COVID bzw. nach Covid-19-Infektion. Angesichts des sich rasch verändernden Wissensstands beschränkt sich die Übersicht auf einige grundlegende informierende Quellen. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. (Stand: Juni 2026)

Aktuelle Leitlinien und Richtlinien:

AWMF Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften

S1-Leitlinie Long-/Post-COVID – Living Guideline mit aktuellen Empfehlungen zu Diagnostik, Therapie und Rehabilitation.

Die S1-Leitlinie „Long-/Post-COVID“ versteht sich als Living Guideline Eine Leitlinie, die mindestens einmal jährlich aktualisiert wird. und soll Behandelnden Orientierung für Diagnostik und Therapie geben.

S2k-Leitlinie COVID-19 und (Früh-)Rehabilitation mit Empfehlungen zur rehabilitativen Versorgung nach COVID-19.
(gültig bis 30.11.2028)

Patientenleitlinie „Post-/Long-COVID-Syndrom“ (Stand Mai 2024, in Überarbeitung)

Patientenleitlinie zur S3-Leitlinie „Empfehlungen zur Therapie von Patienten mit COVID-19“ (Stand Juni 2026)

GB-A Gemeinsamer Bundesausschuss

Long-COVID-Richtlinie zur berufsgruppenübergreifenden, koordinierten und strukturierten Versorgung von Menschen mit Long/Post-COVID sowie Erkrankungen mit ähnlicher Symptomatik (u. a. ME/CFS und Post-Vac-Syndrom)


Weitere Informationsquellen:

Das Robert-Koch-Institut unterhält ein Informationsportal zu Long-/Post-COVID . Dort wird Long-/Post-COVID als gesundheitliche Beeinträchtigung nach SARS-CoV-2-Infektion beschrieben, die über die akute Krankheitsphase von vier Wochen hinaus besteht; von Post-COVID spricht man in der Regel bei Beschwerden ab zwölf Wochen.

Die Deutsche Rentenversicherung betreibt eine Themenseite zur Rehabilitation bei Post-COVID. Sie richtet sich vor allem an Versicherte, enthält aber auch für Gesundheitsfachkräfte hilfreiche Informationen, unter anderem zur Antragstellung, zum Befundbericht und zur Kliniksuche. Die DRV weist außerdem darauf hin, dass bei komplexeren Verläufen häufig eine interdisziplinäre Rehabilitation erforderlich ist und dass bei Fatigue eine individuelle Belastungssteuerung im Sinne von Pacing wichtig ist. Bei Betroffenen mit ausgeprägter Belastungsverschlechterung ist eine vorsichtige, symptomorientierte Belastungssteuerung wesentlich.

Für Versicherte, bei denen eine COVID-19-Infektion als Arbeitsunfall oder Berufskrankheit anerkannt wurde, bieten die Ambulanzen der BG-Kliniken der gesetzlichen Unfallversicherung eine Post-COVID-Sprechstunde an. Informationen finden Sie hier.

Die Deutsche Rentenversicherung und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung haben ein gemeinsames Eckpunktepapier zur medizinischen Rehabilitation bei Post-COVID-Syndrom veröffentlicht. Darin werden medizinische und organisatorische Standards für die Rehabilitation formuliert.

BMG-Initiative Long-COVID: Info-Portal des Bundesgesundheitsministeriums mit aktuellen internationalen Erkenntnissen zu Long-/Post-COVID

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